8. Dezember 2017

Gemalt

In den letzten Tagen habe ich mir ein Wenig das Zeichenprogramm „Krita“ angeschaut. Viele Pinsel, viele Ebenen, viel zu Probieren. Es macht aber Sinn dem Programm viel Arbeitsspeicher zuzuweisen, sonst hat man nur wenig Spaß. Bei mir laufen 6 GB und 8 GB im Hintergrund. Ein Zeichentablet ist für die Arbeite natürlich von Vorteil. An dem Bild habe ich jetzt zwei Tag, immer mal abends, gezeichnet.

Ein schönes Programm:





27. November 2017

Schneeflöckchen 2

So, hier die versprochene Variante mit Character Animator. Ich habe dazu die Figur in weitere Einzelteile zerlegt und in einer Puppet-PSD-Datei geordnet. Inklusive der verschiedenen Mundstellungen für die Vokale. Nun kann man die komplette Figur über die Webcam steuern. Dabei werden Bewegungen und der Ton synchronisiert. ich habe in diesme Fall nur die Bewegung aufgezeichnet und die Mundanimationen auf das Musikstück automatisch berechnen lassen. Danach werden Einzelbilder exportiert und als Animationsebene in After Effects importiert. Nochmal rendern und fertig. Da man dabei keine Pin-Animation mehr hat benötigte der Renderschritt nur 4 Minuten. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Tanja Billetter, die mir freundlicherweise die tolle Aufnahme von „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ zur Verfügung gestellt hat.

Animiert über die Webcam:





Film ab:


25. November 2017

Schneeflöckchen

Heute habe ich das Trace-Board, ein beleuchtetes Zeichentablet, ausprobiert und ein paar Motive skizziert. Katze und Mädchen entstanden so mit einer Bleistiftzeichnung und wurden eingescannt. Anschließend habe ich die Vorlagen in Krita überarbeitet und über Photoshop im PNG-Format gespeichert. Das Zimmer entstand in Photoshop und Krita. Das Mädchen habe ich in einzelne Teile zerlegt und in After Effects wieder zusammengesetzt und animiert. Für die Animation habe ich fünf verschiedene Münder gezeichnet. Der Song ist „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und wurde von Tanja Billetter im Alter von vier Jahren gesungen. Sie ist heute eine bekannte Sängerin im Düsseldorfer und Kölner Raum, singt in verschiedenen Bands und tritt auch alleine auf. Das Rendern dauert diesmal fast 1 Stunde. Waren eine Menge Ebenen, Licht und Schatten, Keyframes und natürlich die Schneeanimation vor dem Fenster. Das Erzeugen von Untercompositionen spart Renderzeit. Diese wäre bei einfachen Ebenen dreimal so hoch. Als nächstes möchte ich damit den Character Animator von Adobe testen. Damit werden sogenannte Puppets mit Gesten über eine Webcam gesteuert.

Von der Handarbeit zur Animation:








Film ab:


24. November 2017

Fox and Snake

Für "Fox and Snake" habe ich nun mal etwas mehr Arbeit auf mich genommen um die Szene zu animieren. Fuchs und Schlange stammen aus dem Web und wurden von mir nur vorbereitet. Den Fuchs habe ich in einzelne PNG-Dateien zerlegt, die Schlange als Ganzes als PNG gespeichert. Den Hintergrund habe ich schnell in Krita gemalt und die Titelanimation wurde mit "Squash & Stretch" erzeugt. Den Fuchs habe ich über Bones, Controller und IK gesteuert, die Schlange über Bones, Controller und Bezier-IK. Beides mit dem kostenlosen Plugin "DUIK". Die fertigen Einzelanimationen habe ich jeweils in Unterkompositionen zusammenrechnen lassen um anschließend die 3D-Ebenen in After Effects nutzen zu können. Lichtquelle dazu, Ebenen eine Tiefe verpassen und Schatten einschalten. Schon sieht alles nach 2D-Paper-Cut aus. Alles rendern, 15 Minuten warten und der Film ist fertig.

Viel Arbeit:










Film ab:


22. November 2017

Automatisch animiert

Eben habe ich mal mit der freien Version von „Squash & Stretch“ für After Effects gespielt. Aus einigen Presets kann man schnell eine Ebene animieren inklusive Geräuschen. Die Blätter im Film sind noch Handarbeit und konventionell animiert. Das Set besteht aus Vordergrund, Figurenebene und Hintergrund. Der Schatten wurde auch per Hand animiert. Das Faultier ist eine PNG-Datei.

Squash & Stretch in Aktion:






Film ab:


20. November 2017

Pin-Animation

In After Effects werden, anders als in Blender 3D, die Elemente über Pins animiert. Jeder Pin erzeugt einen Punkt auf der Grafik die dann später per Keyframe animiert werden kann. Dabei wird das Ganze aber eher verzerrt als wirklich animiert, reicht aber für viele Sachen aus. In der Zeitleiste erscheint nach Erstellen eines Pin eine Marionetten-Untergruppe. Jeder Pin bekommt eine eigene Leiste auf der Zeitachse und kann so bearbeitet werden. Eine elegantere Lösung wäre dann Blender mit den COA-Tools (Cut Out Animation), in denen ein richtiges Rigging stattfindet. Man baut um Einzelteile der Figur ein IK-Knochengerüst auf und kann die Figur dann per Zeitleiste und Keyframes steuern. Inklusive Gewichtung der einzelnen Gelenke und allem Drum und Dran. Ist natürlich weitaus schwieriger als After Effects, aber nehme ich hier bestimmt auch mal auf als Thema.

Gepint ist halb animiert:






Und ein Gif, statt Video:


19. November 2017

Paper Cut Animation

Gestern habe ich mich mal an eine Animation begeben die man sonst am Tisch aus Einzelbildern erstellt. Dazu habe ich mir eine Vorlage aus dem Web genommen und diese in Photoshop in Einzelteile zerlegt. Es entstanden über 20 Einzelebenen die ich anschließend in After Effects importiert habe. Jede Einzelebene wurde zur 3D-Ebene, damit sie später eine Tiefe bekommen und Schatten werfen konnte. Die Lichtquelle schwebt über allen Einzelebenen. Als 3D-Ebene ist es möglich die Tiefe der Lage anzugeben. So sieht es aus als wenn die Einzelteile übereinander liegen würden mit mehr oder weniger Schattenwurf. Alles wurde anschließend über Keyframes animiert, eine Effektebene mit Schnee dazu und alles knapp 4 Stunden rendern lassen. Die Renderzeit kann übrigens noch drastisch reduziert werden wenn man die Ebenen vorher zu einer Komposition zusammenrechnen lässt. Die Musik habe ich schnell über das Midikeyboard und dem Linux Multimedia Studio eingespielt (LMMS). Da werde ich mir demnächst mal was ausdenken und erneut animieren. Der Film dauert übrigens 20 Sekunden.

Viele kleine Einzelteile:







Film ab:


11. November 2017

Malwerkzeug

Ab und an schaue ich ja mal was es so an Software gibt. Ich hatte mal das Malprogramm Krita auf meinen Linux-Rechner, aber das lief nur halbherzig. Jetzt habe ich mir es nochmal unter Windows 10 angeschaut in der 64bit-Version. Die Oberfläche ist aufgeräumt und man kommt eigentlich schnell mit der Software klar. Die Pinsel muss man halt ausprobieren um zu sehen wie die funktionieren. Alles in Allem bleibt das Malprogramm auf dem Rechner und wird sicher öfter mal benutzt. Krita ist kostenlos und macht mit einem Grafiktablet nochmal so viel Spaß.

Die Meerschweinchen mussten herhalten: